Gabriele Maria Visser

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Tiefenpsychologisch fundierte Verfahren
Paar- und Familientherapeutin mit interkulturellem Schwerpunkt
Entspannungstraining für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
 *(§ 20 SGBV Krankenkassenanerkennung)

  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelrelaxation
  • Stressbewältigung im Alltag und Burnout  Prävention

Behandlungsschwerpunkte

Einzeltherapie mit Kindern und Jugendlichen, Paar- und Familientherapie

  • Angst - Phobie - ADHS / ADS
  • Hochbegabung - Lern- und Leistungsstörung
  • Sucht - Mediensucht - Schulvermeidung
  • Anpassungsstörungen, z.B. nach Trennung der Eltern
  • Depression - Trauer - Suizidalität
  • Schrei-, Schlaf-, Ess-, und Bindungsstörungen
  • Enuresis und Enkopresis
  • Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch
  • Ticstörungen - Zwangsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen (etwa durch Todesfälle in der Familie, Misshandlung, sexuellen Missbrauch, Vernachlässigung)
  • Psychische Störungen bei körperlichen Erkrankungen

Therapiefinanzierung

  • Gesetzliche Krankenversicherung und Ersatzkassen im Kostenerstattungsverfahren,
  • Private Krankenversicherung,
  • Selbstzahler,
  • Beihilfe,
  • Jugendamt

Mitgliedshaften

Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung
Psychotherapeutenkammer Berlin

Arbeitsweise

Durch meine langjährigen Auslandsaufenthalte und meine Arbeit als Kulturmanagerin in internationalen Kontexten sowie dadurch, dass ich als Therapeutin, Menschen mit Migrationshintergrund behandelt habe lernte ich, mich in besonderen Maße für neue Verstehensweisen des alltäglichen Umgangs und Miteinanders zu öffnen. Dies erlebte ich als wesentliche Bereicherung meines Verstehens-/Deutungs- und Behandlungsspielraumes.
Als tiefenpsychologisch fundiert arbeitende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin suche ich das jeweils Spezifische der hinter den Symptomen liegenden Konflikte zu ergründen. Mein Anliegen ist es, dass die Kinder und Jugendlichen die aktuelle Problemlage vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Entwicklungsgeschichte verstehen um so zu Lösungen zu gelangen. Dabei ist es mir von besonderer Bedeutung, die Stärken und Kompetenzen meiner Klienten herauszuarbeiten. Mein Vorgehen ist spielerischer, dialogischer sowie hermeneutisch dialektischer Natur. Individuell beziehe ich, vor dem Hintergrund meiner zusätzlichen systemischen Ausbildung, das Umfeld meiner Klienten in meine Arbeit mit ein. Auch Entspannungs– und achtsamkeitsbasierte Verfahren kommen zur Anwendung. Dabei berücksichtige ich besonders körperliche und parasprachliche Ausdrucksmöglichkeiten, die es zu beachten sowie ggfs. zu erarbeiten gilt. Es sollen zusammen mit den Kindern und Jugendlichen sowie mit deren Bezugspersonen neue Lösungswege gefunden werden, wobei gemeinsame Ressourcen ausgegraben und nutzbar gemacht werden.

Kursangebote:

*Die Kurse sind von den  Krankenkassen nach § 20 Abs. 1 SGB V zertifiziert und werden entsprechend bezuschusst.

Stressbewältigung im Alltag & Burnout Prävention

je Kurs: 8 Einheiten à 90 Minuten; Wochenendkurs in 2 Tagen / à 8,5 Std. möglich

Der Kurs soll den Teilnehmern helfen, die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen, Fähigkeiten und Mittel planvoll zur Stressbewältigung zu nutzen, um so den alltäglichen Anforderungen gestärkt begegnen zu können.

Kursinhalte und Methoden

Gemeinsam mit Ihnen werden wir das Stresserleben auf emotionalen, somatischen, kognitiven und behavioralen Ebenen untersuchen. Es werden die Ursachen zur Entstehung von Stress untersucht und analysiert. Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen wie die biologisch-medizinische, die psychologische, die soziologische und die ressourcenorientierte werden herausgearbeitet.

Techniken und Methoden wie beispielsweise:

Entkatastrophisierung, das ABCDE-Modell von Ellis, Genusstraining, Problemlösetraining, Gedanken-Stopp-Technik, Zeit- und Selbstmanagement, Kommunikationstraining sowie Entspannungstechniken, AT und PMR, Fantasiereisen, Relaxation durch Klangspiel, kommen in diesem Kurs zum Einsatz.

Kursgebühr 135,--EUR


Autogenes Training

je Kurs: 8 Einheiten à 60 Minuten

Das Autogene Training (AT) leitet die Übenden dazu an, mit Hilfe verschiedener Formeln und innerer Bilder die Aufmerksamkeit auf das Erleben von Entspannungsempfindungen zu konzentrieren. Es wird die geistige, gefühlsmäßige und körperliche Ebene mit autosuggestiver Selbstbeeinflussung verbunden. Zudem schafft das Autogene Training günstige Voraussetzungen dafür, mit Problemen, Belastungen und Konflikten besser umgehen zu können.

Kursinhalte und Methoden

Im Kurs werden Informationen zu den physiologischen Grundlagen von Entspannung vermittelt und Einblicke in die Stresstheorie gegeben, um zukünftigem Stress rechtzeitig vorbeugen zu können. 

Die Grundstufe besteht aus 6 Übungsteilen:

Schwere-Übung, Wärme-Übung, Atem-Übung, Herz-Übung, Sonnengeflecht-Übung, Kopf-Übung. Die so genannte formelhafte Vorsatzbildung wird an die sechste Übung der Grundstufe (Kopf-Übung) übergangslos angeschlossen. Mit Hilfe selbst gewählter, lösungsorientierter, autosuggestiver Sätze (Formeln) kann man nun persönliche Probleme bearbeiten. Ziel der Grundstufe ist die Entspannung des Körpers.

Die Oberstufe des Autogenen Trainings enthält zusätzliche meditative, bildhafte Vorstellungen. Sie gliedert sich in sieben aufeinander aufbauende Phasen mit individuellen Leitsätzen als Formeln. Ziel der Oberstufe ist Selbsterkenntnis und Persönlichkeitsbildung.

Kursgebühr 110,--EUR


Progressive Muskelrelaxation

je Kurs: 8 Einheiten à 60 Minuten

Mit der Anwendung von PMR lernt der Teilnehmer, sich körperlich zu entspannen und gleichzeitig gedanklich abzuschalten, um eine Belastung bewältigen zu können. Die PMR führt dazu, die Auswirkungen lang andauernder Belastungen zu kompensieren und sich zu erholen (regeneratives Stressmanagement), stressverschärfende Bewertungsstrukturen aufzuweichen (kognitives Stressmanagement) sowie die Erregung in akuten Belastungsmomenten zu kontrollieren (palliatives Stressmanagement).

Kursinhalte und Methoden

Im Rahmen der progressiven Muskelentspannung wird durch gezieltes Anspannen, Spannunghalten und Entspannen einzelner Muskelgruppen eine allgemeine Entspannung erreicht. Durch das Anspannen sowie plötzliches Loslassen wird die Durchblutung gefördert, d.h. es wird Wärme und Lockerung in den Muskeln erzeugt.

Was man mit AT und PMR erreichen kann:

  • körperliche Schmerzzustände lindern beruflichen, familiären und Alltagsstress abbauen
  • muskuläre Verspannungen lösen die Psyche stabilisieren und harmonisieren
  • nach dem Sport entkrampfen und regenerieren Einschlafschwierigkeiten mindern oder ganz auflösen
  • körperliche und seelische Ausgeglichenheit muskuläre Durchblutungsstörungen regulieren
  • tief entspannen – auch in seelischen Ausnahmefällen Gesundheit und Wohlbefinden allgemein verbessern

Kursgebühr 110,--EUR


Progressive Muskelrelaxation für Kinder

Zielgruppe: 6-7 Jahre, 8 bis 12 Jahre

Die Kinder lernen Anspannungen im Körper wahrzunehmen. Durch kindgerechte Entspannungsübungen lernen sie, jene abzubauen. Integrierte Bewegungsspiele ermöglichen den Kindern "abzuschalten", Unruhe, Erregung und Bewegungsdrang abzubauen sowie die Konzentrationsfähigkeit wieder herzustellen.

Die Aufforderung zur Kontraktion und Entspannung einzelner Muskelgruppen wird in Fantasiereisen eingebaut. Wie bei Erwachsenen auch wird die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Muskelgruppe gelenkt. Die Kinder sollten instruiert werden, den Kontrast zwischen Anspannungs- und Entspannungsempfindungen wahrzunehmen. Dabei können Assoziationshilfen dienen, um die Durchführung der Übung zu erleichtern (z.B. „Achte darauf, wie es in den Muskeln zieht, wie sie hart und fest werden.“)

Anders als das bei Erwachsenen der Fall ist, erfolgt im Laufe eines Kinderkurses jedoch keine Reduktion der Muskelgruppen (von der Lang- zur Kurzform), wie nach den Autoren Bernstein und Borkovec (1973) vorgesehen. Um die Langform (16 Muskelgruppen) der PMR zu üben, reicht die Konzentrationsfähigkeit von Kindern in der Regel noch nicht aus. Vielmehr lassen sich die Kurzformen der PMR, also die 7er- und 4er-Muskelgruppenübungen spielerisch umsetzten. Hierbei werden die Übungen in Entspannungsgeschichten eingebettet und haben einen Zeitumfang von ca. 10 Minuten.

Bei PMR-Übungen mit Kindern geht es vor allem darum, die Anleitungen zum Anspannen und Entspannen in eine Geschichte mit aktiver Teilnahme einzubinden. Zu Hause sollen die Kinder nur die Anspannungs- und Entspannungssequenzen wiederholen, wenn sie alleine üben. Im Idealfall werden die im Kurs vorgetragenen Entspannungsgeschichten auch zu Hause von den Erziehungsberechtigten wiederholt vorgelesen.

Da die PMR ein aktives, körperbezogenes Verfahren darstellt und nicht suggestiv Entspannung „einredet“, ist sie für die Anwendung bei Jugendlichen besonders geeignet. Kindern werden die PMR-Übungen während einer Fantasiegeschichte „schmackhaft gemacht.“ Das können sich Kinder leicht merken. Die Übungen für zu Hause werden am Ende der Übungseinheit noch einmal durchgespielt.

Der Eltern werden durch einen separaten Elternabend und die Teilnahme an der ersten und letzten Einheit mit eingebunden. 


Autogenes Training für Kinder

Zielgruppe: 6-7 Jahre, 8 bis 12 Jahre

Im  Autogenes Training lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Körperempfindungen. Es leitet dazu an, die Aufmerksamkeit mithilfe verschiedener Formeln auf das Erleben von Entspannungsempfindungen wie Ruhe, Schwere, Wärme, ruhigem gleichmäßigen Puls, angenehm warmen Bauch und Kühle auf der Stirn zu konzentrieren. Die einzelnen Formeln des AT werden kindgerecht eingeführt und nachfolgend in Entspannungsgeschichten integriert. Dies spricht die reichhaltige kindliche Fantasie an.
Im AT werden suggestive Formeln verwendet, um das Unterbewusstsein anzusprechen. In Entspannungsgeschichten werden die Formeln der Grundstufe eingebaut. Die Einführung der einzelnen Formeln erfolgt in derselben Reihenfolge, welche auch bei Erwachsenen üblich ist. Dabei werden die Formeln schrittweise vorgestellt (Stufe für Stufe). In jeder neuen Kursstunde wird eine neue Formel erklärt und zusätzlich in die Entspannungsgeschichte integriert. Anders als bei Erwachsenen ist es nicht notwendig, die neu eingeführte Formel 6x zu wiederholen. Eine 3-malige Wiederholung ist in der Regel ausreichend, kann jedoch nach Belieben wiederholt werden. Nachdem die Formeln des ATs sowie die Geschichten anfangs vom Trainer vorgesprochen werden, beginnen die Kinder nach und nach die Anleitung zu übernehmen und sich nur noch gedanklich vorzusprechen, sodass die Entspannung zunehmend autogen ausgelöst werden kann.

Der Eltern werden durch einen separaten Elternabend und die Teilnahme an der ersten und letzten Einheit mit eingebunden.