Was ist Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist mit den Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie und analytische Therapie sowie deren Ergänzung durch hypno­­therapeutische und körper­­­psycho­therapeutische Verfahren vertreten. Psychotherapie ist der Oberbegriff für alle Formen psychologischer Verfahren, die ohne Einsatz ggf. medikamentöser Mittel auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen zielen. Dabei finden psychologische, d.h. wissenschaftlich fundierte Methoden verbaler und nonverbaler Kommunikation systematische Anwendung.

Kognitive Verhaltenstherapie

Sie beinhaltet Veränderungen der sozialen Umgebung und Interaktion. Das Ziel ist hierbei die Ausbildung und Förderung von Fähigkeiten und die Ermöglichung einer besseren Selbstregulation. Beispielsweise versucht die kognitive Verhaltenstherapie, dem Betroffenen seine Gedanken und Bewertungen verständlich zu machen, diese gegebenenfalls zu korrigieren und in neue Verhaltensweisen umzusetzen.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Hier findet eine Auseinandersetzung mit unbewussten, in der Lebensgeschichte, meist in der Kindheit grundgelegten Motivationen und Konflikten statt. Das Ziel ist hierbei, Hintergründe und Ursachen der Leiden zu klären und diese damit aufzulösen oder abzuschwächen.

Analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie basieren beide auf der Psychoanalyse, die auf Freud zurückgeht und seitdem in verschiedenen Richtungen weiterentwickelt wurde. Im Gegensatz zu den verhaltenstherapeutischen Interventionen geht es hierbei nicht um eine unmittelbare Beeinflussung des Verhaltens, sondern um die Klärung der Ursachen, wobei das Bewusstwerden bis dato unbewusster Konflikte, Blockaden, Wünschen und Abwehrmechanismen wesentlich ist.

Während in der analytischen Psychotherapie Wiedererleben frühkindlicher Situationen und Konstellationen in der therapeutischen Beziehung selbst als für die Identitätsentwicklung wichtig gefördert wird, arbeitet die tiefenpsychologisch fundierte Therapie eher im Hier und Jetzt und analysiert Beziehungsschwierigkeiten eher im sozialen Umfeld und weniger in der Lebensgeschichte.

Psychologische Hilfe beispielsweise bei:

  • Depressionen
  • Generalisierte Ängste
  • Phobien
  • Zwänge
  • Verlassenheitsgefühle und Isolationszustände
  • Selbstsabotage
  • Sexuelle Probleme wie Erektionsstörungen, Ejaculation praecox, Orgasmusstörungen, Libidoverlust
  • unverarbeitete traumatischen Erfahrungen (Zeitschleifen, Flashbacks, PTBS, automatisch ablaufende Muster)
  • Schmerzerkrankungen
  • Essstörungen

Wie ist der Ablauf?

Dem therapeutischen Prozess geht üblicherweise ein Vorgespräch voraus. Dieses ermöglicht ein erstes gegenseitiges Kennenlernen mit Problemerörterung. Wenn es ein beiderseitiges Einverständnis zur gegenseitigen Zusammenarbeit gibt, verständigen wir uns auf die geplante Länge der Behandlung. Die Kosten für die Psychotherapeutischen Behandlungen in unserer Praxis werden von allen Krankenkassen übernommen.

Weitere Verfahren

Integrative Körperpsychotherapie, Hypnosetherapie und Musiktherapie.

Zudem bieten unsere Psychologen Beratung und Hilfe auch jenseits der Psychotherapie für alle Interessierten an, auch wenn sie nicht an manifesten psychischen Störungen leiden: NLP, Coaching / psych. Beratung, Systemische Familien- und Organisationsaufstellung und Mediation- und Konfliktlösung.